TSV Kirchdorf/Inn e.V.


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REHA - VITAL Rehabilitation & Prävention
     

FESTREDE VON WERNER ZIENERT Hier zum DOWNLOAD

 

„Lebensabschnittsverein“ feiert 40.
Große Jubiläumsfeier der „Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe“ - Ehrungen

 

Kirchdorf. In einem großen Rahmen ist das 40-jährige Bestehen der „Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe“ gefeiert worden.
Pfarrer János Kovác hielt in der Pfarrkirche den Fest- und Dankgottesdienst, der vom Kirchenchor Mariä Himmelfahrt musikalisch umrahmt wurde. Brunhilde Aigner hatte die Fürbitten selbst geschrieben und vorgetragen, 2. Vorsitzender Franz Zipfhauser sprach Worte zum Gedenken der Verstorbenen des Vereins.
Im Gasthaus Inntalhof begrüßte Vorsitzender Werner Zienert die zahlreichen Gäste, darunter VdK-Vorsitzenden Erich Staller, die Übungsleiterinnen Daniela Schwab, Hermine Goldbacher und Silvia Derzmann. „Gesundheit und Leben sind einmalige Leihgaben, mit denen man sorgsam umgehen muss. Man hat keine Garantie darauf, kein Rückgaberecht“, leitete Zienert seine Festrede ein, in der er näher auf die Gründung der Sportgruppe einging.
„Am 16. März 1970 startete der deutsche Sportbund die ,Trimm-Dich-Aktion‘, bereits am 4. März 1970 hatte Sepp Wagner zur Versammlung der Behinderten und (Kriegs-)Versehrten geladen. Vor allem für die Kriegsteilnehmer hieß es, am eigenen Schicksal nicht zu resignieren. Gerade sie, denen viel von ihrer Beweglichkeit genommen war, setzten etwas in Bewegung.“ Er erinnerte auch daran, wie sich die Behinderten- und Versehrten-Sportgruppe in „Reha-Vital“ als eigenständige Abteilung innerhalb des TSV Kirchdorf wandelte.
Humorvoll äußerte Landrätin Bruni Mayer, dass sie bei so viel Sportbegeisterung direkt ein schlechtes Gewissen habe, denn aus Zeitnot sei sie wahrscheinlich der unsportlichste Mensch im Landkreis. Nur ihr Hund fordere sie regelmäßig zum Spazierengehen. „Vor allem der Satz ,40 Jahre Sport für Menschen mit Behinderung‘ hat mich beeindruckt. Dabei denke ich nicht nur an Menschen mit körperlichen Behinderungen, sondern auch an jene, deren Seele erkrankt ist, die einsam sind. In dieser Gruppe sind alle in die Gemeinschaft eingebunden, können sich miteinander bewegen, miteinander reden“, betonte sie und überreichte eine Spende.
Zienert wiederum schenkte Bruni Mayer sowie allen anderen Grußwortrednern die neue Chronik mit der Aufschrift „1970 bis 2010. 40 Jahre Sport zum Wohle der Menschen“.
Für Kirchdorf gratulierte 2. Bürgermeister Eberhard Langner. „Beim Versehrtensport fanden Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen eine Bewegungsmöglichkeit, die auf sie zugeschnitten war und die sie in anderen Sportvereinen nicht finden konnten. Im Laufe der Jahre wurde das Angebot breiter und die Vereinsführung hat auf die neuen Bedürfnisse reagiert, im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich vieles auf die Beine gestellt.“ Den im Verein ehrenamtlich Wirkenden bescheinigte er eine wichtige Arbeit und bedankte sich mit einer finanziellen Gabe.
Der Vorsitzende des TSV, Otmar Killermann, bezeichnete die Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe als „Lebensabschnittsverein“. „Im TSV wird von allen Generationen Sport betrieben. Die jüngsten, die erst das Laufen gelernt haben, bewegen sich beim Mutter-Kind-Turnen. Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene bis hin zu Reha-Vital sind hier zu finden. Nach der langen Ära Sepp Wagner steht Werner Zienert für den Zeitenwandel“, so Killermann, der einen „TSV-Wein“ und für Ines-Verena Zienert Blumen dabei hatte.


Gründungsmitglied Hans Rotthaler


Nach dem Mittagessen gratulierte Beate Schießl-Sedlmeier aus Stubenberg für den Behinderten- und Rehasportverband des Bezirkes Niederbayern, wünschte weiterhin Lebendigkeit und Aktivität und überreichte den Ehrenwimpel. Nun stand ein wichtiger Punkt an: „Ehrung langjähriger Mitglieder“. Eine besondere Würdigung für 40 Jahre erfuhr Hans Rotthaler, der als Gründungsmitglied anwesend war.
Für 35 Jahre Zugehörigkeit erhielt Engelbert Brundobler eine Urkunde, Karl Resch und Josef Hamerl für 25 Jahre, für 15 Jahre Edith Schoßböck und Monika Zierer und für zehn Jahre Resi Bittermann, Franziska Brundobler, Marianne Damböck, Silvia Derzmann, Günther Geigenberger, Luise Resch, Katharina und Franz Zipfhauser.
Musikalisch wurde die Feier von Wolfgang Tappert gestaltet. Zum gemütlichen Beisammensein gab es noch Kuchen und Torten, von den Damen der Sportgruppe selbst gebacken. - cs


Abteilungsleiter Herr Zienert Werner
Stellvertreter Herr Zipfhauser Franz
Kassier Frau Goldbach Hermine
Gerätewart Herr Arentzen Rudolf

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Übungsleiter

Silvia Derzmann F und R Schein seit 2000
Hermine Goldbacher Rehasport / Ortopädie seit 2002
Daniela Schwab F und R Schein

F-Schein für allgemeie Behinderte
R-Schein für Reha-Sport


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