TSV Kirchdorf/Inn e.V.


  Hauptverein

 


         
Der Anfang TSV Vorstände seit 1947 Rückblick Wussten Sie ... Gedicht von Hedwig Auer

Anfang:

   
   

Gründung des TSV Kirchdorf am Inn e.V.

Am 16.11.1947 gründeten 35 sportbegeisterte Kirchdorfer und auch mehrere Heimatvertriebene - den TSV Kirchdorf/Inne.V.. Die Gemeinde zählte damals 2558 Einwohner, davon waren 584 Flüchtlinge. Die Gründungsversammlung musste zuerst von der amerikanischen Militärbehörde genehmigt werden. Die Begeisterung am Fußballspiel von einem Teil der Flüchtlinge mitgebracht, aber auch die Kameradschaftspflege in der wirtschaftlich äußerst schwierigen Nachkriegszeit dürften wohl den wesentlichen Ausschlag zur Vereinsgründung gegeben haben.
Die sportliche Heimat fand man damals auf dem Ritzinger Sportplatz, den die Gemeinde zur Verfügung stellte. In den Anfangsjahren fuhr man noch im offenen Holzvergaser zu dem Fußballspielen. Bis 1958 spielte die 1. Mannschaft mit großem Erfolg in der B-Klasse Inn/Chiemgau. Danach wurde der TSV Kirchdorf dem Bezirk Niederbayern zugeteilt. Neben der Reserve spielten auch Schüler- und Jugendmannschaften mit großem Erfolg.

1.Spiel TSV Rotthalmünster gegen TSV Kirchdorf - Sieg mit 5:2

1.Spiel TSV Rotthalmünster gegen TSV Kirchdorf 
Sieg mit 5:2
 

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Vom Fussball zum Breitensport

Seit dem Gründerjahr hatte der TSV Kirchdorf bis 1970 mit ca. 125 Mitgliedern keine wesentliche Änderung erfahren. Dies änderte sich aber gravierend als 1970, bedingt durch die stetige Aufwärtsentwicklung der Gemeinde, mit dem Bau einer Schulsportanlage und Turnhalle, der TSV eine neue sportliche Heimat bekam. Damit begann eine stürmische Entwicklung des Verein. Neue Abteilungen wie Tischtennis, Damen- und Herrengymnastik und eine Versehrtensportgruppe wurden gegründet. Zugleich stieg die Mitgliederzahl auf ca. 350 an. 1973 wurde der Verein ins Vereinsregister des Amtsgerichts Eggenfelden eingetragen. Im gleichen Jahr feierte man das 25 jährige Vereinsjubiläum. Die Jahre von 1970 bis 1985 waren die sportlich erfolgreichsten in der bisherigen Vereinsgeschichte. Jugend-, Schüler- und Seniorenmannschaften spielten jahrelang in den höchsten Spielklassen des Fußballkreises Passau. Die Reserve holte über zehn Meisterschaften. Tennis, heute eine der stärksten Abteilungen, wurde 1976 gegründet.

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Die neue sportliche Heimat des TSV Kirchdorf in der Au

Mit dem Baubeginn der Sportanlage 1983 unter Vorstand H-D Muhr und der Einweihung des TSV Sportplatzes 1987 begann eine atemberaubende Entwicklung des Sportgeschehens in Kirchdorf am Inn. In diesen ersten vier Jahren, geleitet für die nächsten 10 Jahre von den Vorständen Hones Gebhard und Weiß Otmar, gründeten während der Bauzeit durch die neuen Möglichkeiten begeisterte Mitglieder die weiteren Abteilungen: Stockschützen, Plattenwerfer. In der Turnhalle kamen die Skigymnastik und das Mutter/Kindturnen dazu. Der Mitgliederbestand erhöhte sich von knapp 600 auf fast 800 Mitglieder. Danach ging es weiter rasant aufwärts. 1990 wurde die Judoabteilung gegründet, 1991 traten die Mitglieder des Versehrten und Reha e.V. dem Verein bei. 1994 kam für ein paar Jahre die Badminton-abteilung und unter Vorstand Obermaier Alfred 1995 die Bogenschiessabteilung dazu. 1996 startete die Boogie Tanzabteilung und 1997 wurde dann feierlich mit einem grossen sportlichen Rahmenprogramm unter Vorstand Schmitt Rainer das 50 jährige Jubiläum gefeiert. In dieser Zeit wurde fertiggestellt: Erweiterung des Eingangshauses zum Sportplatz mit Garagen und Grillstand, eine weitere Flutlichanlage auf Platz 3 wird installiert und ein 90m Bogenschiessplatz mit überdachter Abschusshalle errichtet. Der Mitgliederstand stieg auf 1250 Mitglieder. Auch nach der 50 Jahrfeier ging es unter Vorstand Killermann Otmar Schlag auf Schlag weiter: 2001 wurde der am Ende des Vereinsheimes liegende große offene Balkon in einen Sitzungs- und Kommunikationsraum umgebaut um dem inzwischen auf ca. 20 Personen angewachsenen Vereinsausschuss eine unabhängige Tagungs- und Beratungsstätte zu schaffen. 2003 wechselten die Footballer der Simbach Wildcats geschlossen in den TSV Kirchdorf und können nun unter optimalen Bedingungen als Kirchdorf Wildcats ihren Sport auf hohem Niveau ausüben. Leider verlor der TSV aber auch nach 56 Jahren einen Großteil seines Fußballsportes. Aufgrund von Personalschwierigkeiten fusionierten notgedrungenermaßen die Herrenmannschaften des TSV Kirchdorf und des SV Julbach und gründeten den Verein – FC  Julbach/Kirchdorf e.V. dazu kamen dann noch die Jugendmannschaften A, B, C, D. In den beiden Hauptvereinen verblieben nur noch die Kindermannschaften E und F. Ein weiteres Großbauprojekt, die Stockschützenhalle, wurde in Angriff genommen und mit einer wiederum einmaligen Kraftanstrengung der Stockschützen-mitglieder um den Abteilungsleiter Josef Mack, innerhalb kürzester Zeit erstellt und im Oktober 2004 feierlich eingeweiht. Ebenfalls 2004 erfüllten sich unsere Footballer „Kirchdorf Wildcats“ einen lange gehegten Wunsch und bauten ebenso nur mit Mitgliedern eine überdachte Zuschauertribüne auf der nun bis zu knapp 600 Zuschauer ihre Spiele bei den Gamedays verfolgen können. Ende 2006 begann der Umbau und die Modernisierung der vorhandenen Toilettenanlage im Eingangshaus zum Sportplatz. Während der Winterpause 2007 wurde die komplette Warmwasserversorgung mit einer modernen und den hygienischen Vorschriften genügenden zwei Schichtkesselspeicher und Trinkwasser-stationen umgebaut, die vorhandene Solaranlage angeschlossen und die komplette Duschanlage aufwändig erneuert. Im Frühjar 2007 wurde weiterhin der Parkplatz bis zum Bogenschiesstand um ca. 500 m² erweitert.

Im Anschluß daran wurde die Hauptzufahrt vom Parkplatz zum Gasthaus und weiter zum Tennisplatz von Grund auf saniert und das Tribünendach mit weiteren Sickerschächten, verbunden mit einer Drainage, fertiggestellt. Als letzte Baumaßnahme 2007 wurde das vorbereitete Beachvolleyball mit ca. 180 Tonnen „Beachsand“ aufgefüllt, sodaß im August dieses neue Sportangebot bei einer Einweihungsfeier in Betrieb genommen werden konnte. 

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Vorstände des TSV Kirchdorf 1947 bis 2004

1947 - 1950 Lorenz Künzel (+)
1951 - 1957 Franz Hitzenauer (+)
1958 - 1965 Hans Strohamer (+)
1966 - 1968 Karl Danzer (+)
1969 - 1970 Hans Strohamer (+)
1971 - 1975 Wolfgang Starnberg
1976 - 1979 Franz Lenz (+)
1980 - 1981 Sigurd Kreisl
1982 - 1983 Hans-Dieter Muhr
1984 - 1989 Gebhard Hones
1990 - 1994 Otmar Weiß
1995 - 1996 Alfred Obermaier
1997 Rainer Schmitt
1997 - Otmar Killermann

Diese Männer, sowie vielen weiteren ungenannten Funktionären, Helfern und Mitarbeiter, ist es zu verdanken, dass der TSV Kirchdorf am Inn zum mitgliederstärksten Verein innerhalb der Gemeinde und im Bezirk Rottal Inn geworden ist und über Sportanlagen verfügt, die weit über die Grenzen des Landkreises hinaus Vergleichbares suchen. Diese Namen stehen stellvertretend für all diejenigen, die ihre Freizeit geopfert haben - zum Wohle des TSV Kirchdorf/Inn. Jeder hat zu seiner Zeit Herausragendes geleistet - jeder hat seine persönlichen Interessen für den Verein zurückgestellt und mit unvergleichlichem Engagement dazu beigetragen, daß der TSV zu einer Stütze im täglichen Gemeindeleben geworden ist. Für einen aufstrebenden Ort wie Kirchdorf, mit seinen vielen neuen Bürgern, ist oftmals der Sportverein die erste "Anlaufstation" zur Integration in eine gut funktionierende Gemeinde.
 Einwohnerstand am 20-10-2004 5483 Personen.

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Rückblick 

Ab 1947 Fußball am Sportplatz Ritzing
Bis Oktober 1970 Spielbetrieb am Sportplatz in Ritzing
Ab Oktober 1970 Aufnahme des Spielbetriebes auf dem Sportplatz neben der Schule
12-09-1976 Eröffnung des Fußballplatzes in der Au unterhalb der Hauptstraße
16-08-1983 1. Spatenstich für das Sportzentrum in der Au
1984 Fertigstellung des Energiehauses
1984 Tennisplätze werden fertig gestellt
1984 Stockbahnen werden fertig gestellt
1984 Plattenwerferanlage wird erstellt
19-09-1984 Aufstellen der großen Flutlichtmasten bei Platz 2
Juni 1985 Eingangshaus zum Sportplatz mit Werkstatt und Toiletten wird fertig gestellt
03.04-08-1985 Einweihung des Sportzentrums
August 1985 Hochwasser überflutet das Sportzentrum und hinterlässt nur einige Schäden
1985 Stockschützenhaus wird fertig gestellt
16-05-1986 Grundsteinlegung für das große Sportheim
06-09-1986 Trainingsplatz mit Flutlichtanlage wird angelegt
23-07-1987 Erste Sitzung des Vereinsausschuss im neuen Sportheim
17. - 27-07-1987 Feierliche Einweihung des Sportzentrum
1991 Anbau von 3Garagen und Grillhäuschen am Eingangshaus wird fertig gestellt
1992 Bau der Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz für Fußball
1993 Parkplatz wird ausgebaut
1993 Festplatz vor dem Fußballplatz wird geteert
1993 Plattenwerfer und Stockschützen bauen gemeinsam ein Gerätehaus
1996 Biergarten mit Pavillon wird fertig gestellt eingeweiht
1997 Bogenschützen erhalten eigenen 90 m Schießplatz im Anschluss an das Sportzentrum und errichten gleich eine überdachte Abschusshalle
2003 Stockschützen bauen neben ihren drei Freiluft Bahnen eine Stockschützenhalle 
2004 Tribünenbau am Hauptplatz durch Abteilung Football/Förderverein AF 
2006 1. Beachvolleyballplatz wird gebaut

 

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Wussten Sie schon, ...

... dass das TSV - Sportzentrum über 55.000 qm groß ist ?
... dass der Wall um die beiden Fußballplätze 600 m lang ist ?
... dass die Abteilung Tennis für ihre Tennisplätze jedes Jahr sieben Tonnen Ziegelmehl benötigt ?
... dass die Stockschützen auf drei Freiluft und drei Hallen Bahnen "schießen" ?
... dass die Plattenwerfer auf drei Bahnen "werfen" mit Hufeisen oder Eisenplatten?
... dass die Fußballer /  Footballer zwei vollwertige Spielfelder und einen Trainingsplatz haben den sie sich gemeinsam teilen ?
... dass der Zaun um das gesamte Sportzentrum 1030 Meter lang ist und von 343 Zaunpfosten gehalten wird ?
... dass zur Zeit beim TSV 1474 Mitglieder gemeldet sind ?
... dass die Bogenschützen 10 überdachte Abschussplätze haben  ?
... dass als weiteste Distanz bei den Bogenschützen auf 90 Meter geschossen wird ?
... dass der TSV eine Surfabteilung hatte (1982 - 1993 surften am Badesee) ?
... dass für den Beachvolleyballplatz in der Au 180 Tonnen Sand gebraucht wurden ?
... das am Parkplatz an der Sportstätte in der Au über xx Autos Platz finden ?

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Gedicht von Hedwig Auer (Kirchdorf) für den TSV Kirchdorf

Hände, Hände, viele Hände müssen sein
um zu tragen den Verein.
Ob schwach, ob stark, es ist egal
Hände braucht man überall.
Gar selten führt ein Weg zum Ziel,
sind nicht Hände mit im Spiel.
Bei jeder Tat - ob groß, ob klein -
kommt man per Handschlag überein.
Selbst Verträge gelten nicht
fehlt der Hände Unterschrift.
Ein Händedruck zur rechten Zeit
tut wohl bei Trauer oder Leid,
nach jedem Streit oder auch Zwist,
wird ein solcher meist vermisst.
Auch Freundschaft lässt sich leichter leben,
tut man sich ab und zu die Hände geben.
Selbst im Sport ist dies sehr angebracht,
 dass nach dem "Match" es jeder macht -
 die Hand sich gibt, das ist nur fair,
 auch wenn es innerlich fällt schwer.
Mit Händen lässt sich vieles sagen,
was man mit Worten tut nicht wagen.
Symbolisch wird hier demonstriert,
dass Zusammenarbeit uns alle ziert.
Ein Miteinander im Verein -
das soll unser aller Motto sein !

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